Freitagslieblinge – basteln, werkeln und ein neues Heim

Wow. Eine aktive und aufregende Woche geht vorüber. Woher kommt bloß diese Energie auf einmal? Meine Freitagslieblinge zeigen euch wie immer die Highlights der letzten Tage. Überzeugt euch also selbst!

Mein Lieblingsessen in dieser Woche war diese gesunde Leckerei. Vor ein paar Tagen habe ich den tollen Blog My Healthy Kid entdeckt und musste das Rezept für Huhn- und Apfelbällchen gleich ausprobieren. Man, war das ein tolles Abendessen. Das Rezept kommt auf jeden Fall auf meine Favoritenliste. Weiterlesen »

„Mama ich will Mansch-Müsli“ – Overnight Oats als Familienfrühstück?

Man kann es toll finden oder total doof. Der eine sagt: „Boaaah, wie lecker. Das muss ich auch probieren“ Andere wiederum denken nur: „Was für ein Aufwand. Ich bleib bei Stulle und Müsli.“ Beim Thema Frühstück gibt es momentan diverse Trends. Chia-Pudding, Overnight-Oats, Granola und, und, und…. Dazu natürlich gefühlt eine Million Topping-Möglichkeiten.

Ich selbst kann beide Meinungen total gut verstehen. Ich experimentiere ja gerne in der Küche. Aber am frühen Morgen, mitten in der Woche? Das kommt wirklich nur vor, wenn ich so wie momentan ein paar Schlafprobleme habe und deshalb schon vor allen Anderen durchs Haus geistere oder wenn ich mal so richtig, richtig gut drauf bin. An den meisten Tagen aber schlurfe ich mit meinem Kaffee in der Hand dem Kind hinterher zum Frühstückstisch und bin froh, wenn noch Niemand großartige Ansprüche stellt. Abends bin ich wie die meisten Eltern einfach nur froh, wenn das Küchenchaos beseitigt ist, mein Kind schläft und ich endlich aufs Sofa kann. Da habe ich dann auch wenig Lust, noch ein Frühstück vorzubereiten.

Doch wie es so ist. Die Neugier siegt bei mir doch immer irgendwann und so musste ich die Overnight-Oats dann doch mal antesten.

Warum ausgerechnet die? Haferflocken, Milch und etwas Obst. Das sind alles Zutaten, die wir wirklich IMMER im Haus haben. Und mehr braucht es nicht. Man kann kann aber natürlich ganz viel ausprobieren und eigentlich all die Zutaten verwenden, die man auch in seinem morgendlichen Müsli gerne sieht. Nun gibt es also doch ab und zu mal ein etwas spezielles Frühstück unter der Woche und meine bisher absolute Lieblingsmischung verrate ich euch heute mal.

Für 3 Frühstücksportionen von den APFELGIEN OVERNIGHT-OATS benötigt ihr:

  • 125 g Haferflocken
  • ca. 200 ml Milch
  • 100-150 g Apfelmus
  • 1 Apfel
  • etwas Zimt
  • Rosinen

Die Zubereitung ist denkbar einfach und dauert auch nicht länger als 5 Minuten. Füllt die Haferflocken in ein verschließbares Gefäß (Weckglas, Tupperdose etc.) und gebt die Milch darüber. Je nachdem wie fest oder matschig ihr das Endprodukt wünscht, fügt ihr 100-150g Apfelmus hinzu (Ich bin Fan von der Matschversion). Der Apfel wird gewaschen, geschält & entkernt und dann in Stückchen oben drauf verteilt. Hinzu kommen danach noch die Rosinen und obendrauf eine kleine Ladung Zimt. Nun könnt ihr den Behälter verschließen und bis zum Frühstück in den Kühlschrank stellen.

Sowohl beim Obst als auch bei den Rosinen habt ihr die Wahl, ob ihr diese morgens frisch dazu gebt oder sie bereits abends mit ins Glas wandern. Die Äpfel werden unter Verschluss nicht braun und sind morgens noch immer fest, sodass ich mir bei dieser Mischung morgens wirklich gar keinen weiteren Aufwand mache, außer das Frühstück in drei Schüsseln zu verteilen.

Die Overnight-Oats werden immer wieder für Menschen beworben, die es morgens eilig haben und ihr Frühstück mit ins Büro nehmen wollen. Doch auch als Abwechslung beim Familien-Frühstück oder kleine Mahlzeit zwischendurch finde ich sie gut geeignet. Blöd ist es nur, wenn der Wunsch nach dem „Mansch-Müsli“ erst morgens kommt oder einem morgens nach dem Frühstück erst wieder einfällt, dass man ja was vorbereitet hatte. Soll vorkommen, hab ich gehört.

Alles startklar? Geburtsvorbereitung und Gefühlswelt in den letzten Schwangerschaftswochen

Die Kliniktasche ist gepackt, die Schublade mit den Babysachen prall gefüllt. Sämtliche Anträge müssen nur noch um den Namen und das Geburtsdatum ergänzt werden. Der Kindersitz ist aus Platzgründen bereits im Auto. Der Wickeltisch ist einsatzbereit und die von papAhoi selbst gebaute Wiege steht auch an ihrem Platz. Eigentlich kann es nun doch losgehen, oder? ODER?

Während der Schwangerschaft mit der Smartimaus habe ich papAhoi zu diesem Zeitpunkt schon fast jeden Abend heulend empfangen. Ich wollte nicht mehr warten, ich konnte mich einfach auf nichts anderes mehr konzentrieren und langweilte mich allein zu Hause zu Tode. Heute denke ich bei jedem kleinen Zwicken nur: „Nicht heute, Madame. Du hast noch ein paar Tage und die darfst du gerne auch noch drinnen bleiben. Ich bin noch nicht soweit.“ Woher kommt das bloß?

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zauberhafte und verhexte Last-Minute Ideen fürs Faschingsbuffet

Meine kleine Smartimaus ist gerade voll im Hexenfieber. Jeder Satz, der sich reimt, wird von ihr mit: „hex hex“ beendet, Geschenkpapierrollen dienen als Hexenbesen und mit meinen Kochlöffeln wird fleißig der Zauberstab geschwungen.

Kein Wunder, dass bei der Frage nach dem Faschingskostüm sofort die Antworten Hexe und Fee gefallen sind. Das Kostüm ist nun ja schon fertig. Fürs Buffet in der Kita brauchte ich aber schon noch die ein oder andere Idee.

Auflagen: „Irgendwie Zauberhaft“. Schnell und einfach. Trotzdem ein Hingucker. Und was soll ich sagen… Tadaaaa. Oder besser doch „Hex, Hex…“ Hier sind meine Favoriten.

Für alle Vorschläge braucht ihr weniger als 15-Minuten. Bei zwei von Vieren würde ich sogar behaupten, weniger als 5.

Nr. 1 – Zauberstäbe „gesund und munter“
Mit Ausstechformen müssen hier nur kleine Sterne ausgestochen werden. Diese werden auf Spieße gepiekt und im Obstsalat verteilt, der aus dem restlichen Obst zubereitet wird.


Nr. 2 – Variante „verhexte, süße Sünde“
Hierfür benötigt ihr Dinkelstangen, Kuvertüre und bunte Zucker-Deko. Die Kuvertüre wird  als erstes über einem Wasserbad geschmolzen. Danach werden die Dinkelstangen darin eingetunkt und nach ganz kurzem antrocknen mit der (glitzernden) Zuckerdeko bestreut. Ich habe die Stangen zum aushärten der Schoki in einen Topf mit Zucker gesteckt und dann für mind. eine Stunde in den Kühlschrank gestellt.

Nr. 3 – verhexte Sandwiches
Einfacher geht es kaum. Sandwiches schmieren, Sterne ausstechen, auf Cakepop-Stiele stecken. Bei Bedarf noch mit Schleifchen verzieren. So hat man ganz schnell eine süße ODER herzhafte Möglichkeit fürs Buffet fertig.

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Nr. 4 – alles Käse?
Rekordverdächtig schnell ist auch die letzte Idee umgesetzt. Dazu muss ich wohl auch kaum etwas erklären, oder?

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So, ich hoffe ihr könnt mit diesen Ideen nun genauso entspannt in die Faschingszeit starten wie ich. Komme das Baby, wann es wolle. Irgendwas davon bekommen wir auf jeden Fall hin.

Freitagslieblinge – Zickenalarm, miniminimini-Klamotten und extrem-Couching

Bei uns hat das Wochenende heute schon angefangen. Die Smartimaus hatte kitafrei wegen Erzieher-Notstand und wir haben es uns deshalb schon ein wenig gemütlich gemacht. Trotzdem weiß ich noch, dass FREITAG ist und damit Zeit für die #Freitagslieblinge. Ich zeig euch also das Schönste aus meiner Woche.

Ja, ich weiß. Mein Lieblingsbuch „Was unsere Kinder brauchen“ ist hier schonmal bei den Freitagslieblingen aufgetaucht. Damals hatte ich es gerade gekauft und ein paar mal reingesehen. Nun ist es aber tatsächlich zu meiner täglichen Lektüre geworden. Ich hab es wirklich satt, mich selbst ständig meckern zu hören. Das lässt sich mit Hilfe des Buches zwar auch nicht vollkommen abstellen, aber ich finde doch immer häufiger Wege, mit heiklen und mich nervenden Situationen entspannter umzugehen.

Passend zu dem Buch kommt meine Inspiration der Woche aus einer ganz ähnlichen Ecke. Frau Raufuß vom Blog Kalinchens hat in dieser Woche darüber gebloggt, wie sie mit Wutzwerg einen Einkauf „professionell“ meistert. Wer kennt sie nicht: DIE Situation an der Supermarktkasse. Mama sagt NEIN zum Naschi oder Pixi und das Drama beginnt. Jeder wünscht sich für diese Situation doch ein Patentrezept, oder? Ich finde die Tipps und Ideen im Artikel (und in den Kommentaren) sehr hilfreich und lesenswert.

Mein Lieblingsmoment mit Kind? Trotz der vielen Differenzen zwischen Mutter und Kind haben wir natürlich auch sehr viel schöne Zeit miteinander verbracht. Der Geschwister-Countdown hat zum Beispiel „Babysachen waschen“ befohlen und so haben die Smartimaus und ich gemeinsam die gewaschenen Sachen zusammengelegt, Trockenübungen in Sachen Baby anziehen gemacht und Kleidung für das Krankenhaus ausgesucht. Zwischendurch kam von der Smartimaus immer wieder ein wahnsinnig entzückendes Gegluckse: „Guck mal Mama, wie miniminimini die Mütze (Hose, Jacke) ist.“

Ich habe diese Woche tatsächlich viel Zeit auf dem Sofa verbracht, wenn die Smartimaus im Kindergarten war. Das hat wirklich gut getan, weil das mit dem Schlafen nachts irgendwie nicht besser wird. Und außerdem muss sich ausgerechnet jetzt noch eine Erkältung anschleichen. Ich hab Gott sei Dank die Hoffnung, dass das Schlimmste an mir vorüberzieht, etwas Panik hatte ich zum jetzigen Zeitpunkt der Schwangerschaft aber schon vorm krank werden. So hab ich die schönsten Momente für mich mit Lesen und Fernsehen verbracht, aber auch die ein oder andere Formalität von meiner ToDo-Liste endlich abgehakt.

So, dann fehlt ja eigentlich nur noch was leckeres zu Essen, oder? Es gab wirklich viel. Ich hatte mal wieder Lust zu experimentieren. Blumenkohltaler, Overnight Oats, Asia-Food vom Lieferservice… Leider hab ich jedes Mal vergessen, ein Foto zu machen. Heute Abend aber nicht! Es gab leckeren Fisch vom Blech mit gaaanz viel verschiedenem Gemüse.

Mehr Freitagslieblinge gibt es wie immer bei der berlinmittemom. Mal sehen, was ihr Lieblingsessen der Woche ist. Ich brauche nämlich noch eine Idee fürs Wochenende und ihre Rezeptideen sind immer super!

Der Countdown läuft – Schwester werden Teil II

10…. 9….. 8….. Nein, ganz so schnell geht es dann hoffentlich doch nicht. Aber lange dauert es wirklich nicht mehr. Bald sind wir zu viert.

Doch was bedeutet das für so ein kleines Mädchen wie die Smartimaus überhaupt? BALD. Fast jeden Tag fragt sie mich, wann das Baby denn nun kommt und wie lange sie noch warten muss. Ich habe überlegt und überlegt, wie wir ihr die Zeit bis dahin versüßen können.

Am Wochenende war es nun soweit. Die Smartimaus hat als kleinen Vorgeschmack schon einmal Post von ihrer kleinen Schwester bekommen. Bei den #12von12 konntet ihr die erste Karte schon sehen. Darin erzählt die Bauchbewohnerin ihr, dass es ab sofort nun jeden Tag eine Nachricht gibt, bis sie endlich da ist.

Der Geschwister-Countdown läuft nun also und es warten viele kleine Botschaften, mal mit – mal ohne Überraschung, auf die große Schwester in spe.Weiterlesen »