12von12 im September 2017

So lange hab ich mir schon vorgenommen, mal wieder bei den 12von12 von Draußen nur Kännchen mitzumachen. Aber ob das ausgerechnet heute klappen wird, wo papAhoi weg ist und Karli und ich krank sind? Na mal sehen…

Die Nacht war richtig ätzend und ich kann mich kaum aufraffen. Aber für Smarti ist Frühstück die beliebteste Mahlzeit des Tages, also werde ich nach dem Aufwachen trotzdem schnell in die Küche kommandiert.

Nachdem Karli und ich schon wieder ziemlich k.o. vom Kindergarten nach Hause kommen, wird erst kurz auf dem Sofa entspannt und dann ein wenig gespielt. Alleine geht heut gar nix, aber wenn sie sich so fühlt wie ich, dann kann ich ihr Genörgel gut verstehen. Ich würde auch am liebsten auf den Schoß oder Arm.

Ein kleines Experiment muss ich heute aber noch wagen. Die alten Spucktücher sollen eingefärbt werden, damit ich aus dem Stoff noch was schönes machen kann. Upcycling und so….

Und schon wirds Zeit fürs Mittag.

Danach wird erstmal ein bisschen gekuschelt und geschlafen. Heute kommt es mir ganz gelegen, dass das nur in meinem Arm klappt. So komm ich nicht auf die Idee, hier in der Zwischenzeit rumzuwirbeln.

Leider muss ich die Kuschelstunde abbrechen, denn es wird Zeit Smarti abzuholen. Große Wiedersehensfreude, wie immer.

Irgendwer kommt nachmittags auf die blöde Idee rauszugehen. Keine 10 Minuten später, regnet es „wie Spaghetti“ (Zitat Smarti). Smarti will trotzdem eine Runde mit dem Laufrad drehen.

Das Wetter verarscht uns ziemlich, denn kaum haben wir daheim die nassen Klamotten ausgezogen, scheint wieder die Sonne. Naja, immerhin mal frische Luft geschnappt heute. Und es ist auch ganz schön, mal wieder vom Kind „bekocht“ zu werden.

Irgendwann ist es dann auch Zeit fürs richtige Abendbrot. Snackteller sind hier momentan sehr beliebt und mir kommt es ganz gelegen, dass es so schön einfach geht heute.

Mit dem Einschlafen hab ich heut mal wieder Glück, denn um kurz nach 19 Uhr kann ich mich tatsächlich schon beim letzten Kind aus dem Zimmer schleichen.

Aber da war doch noch was mit einem Experiment, nicht wahr?

Jetzt brauch ich nur noch ein passendes Nähprojekt dafür. Habt ihr Ideen für mich?

Nur dieser eine Moment – von Vorurteilen statt Verständnis

Es ist Montag Nachmittag. Das Baby schreit im Kinderwagen und ich bin sichtbar genervt. Noch einige Meter hoffe ich irgendwie, dass sie doch noch im Wagen einschläft. Vergeblich. Das Schreien wird immer schlimmer. Also bleiben wir vor deinem Fenster stehen. Ich hole lieblos, genervt und fluchend das Baby heraus und stopfe es in die Trage. Nebenbei beschimpfe ich auch noch Smarti, deren gut gemeinte Gesänge und „schhhhhh-schhhhhhh“- Töne zur Beschwichtigungen ihrer kleinen Schwester mir neben dem Geheule gerade den letzten Nerv rauben. Ich bin kurz vorm explodieren, als sich die blöde Trage nicht verschließen lässt, das Baby sich darin hin & her windet und dabei ständig den Schnuller verliert. Deine Blicke und dein Kopfschütteln über mich bemerke ich deshalb gar nicht.Weiterlesen »

Der unsichtbare Freund

„Tinny…. was ist mit dir? Bist du hingefallen? Komm ich tröste dich.“

Da stehe ich bei DM im Gang zwischen dem Klopapier und dem Tierfutter und höre, wie mein Kind hinter mir mit jemandem redet. Als ich mich umdrehe, ist aber niemand bei ihr. Sie hockt auf dem Boden und redet vor sich hin. Tinny. Dieser Name fällt danach auf einmal ständig und ich frage Smarti, wer das denn sei. Sie antwortet mir: „Tinny ist meine Freundin. Ich tu aber nur so, als wenn sie echt ist.“

Da ist sie nun also, die unsichtbare Freundin. Seit ungefähr drei Monaten begleitet Tinny uns jetzt schon durch unseren Alltag. Sie wohnt mal bei uns, mal bei ihren Eltern und manchmal hat sie gar kein zu Hause. Ihr Alter und ihre Fähigkeiten sind wandelbar. Manchmal muss Smarti sich um sie kümmern, ein anderes Mal wird Tinny zur Beschützerin. Sie ist schon oft bei Autounfällen gestorben und kommt doch immer wieder zu uns zurück. Geschehen in unserem Hause „Missgeschicke“, trägt Tinny nicht selten wenigstens eine kleine Mitschuld. Tinny tröstet und wird getröstet. Mit Tinny wird geschimpft (Komischerweise kommen mir die Erklärungen und sogar die Tonlage dann immer sehr bekannt vor.) Weiterlesen »

Camping bei Schietwetter – Ideen und Tipps gegen schlechte Laune

Wer in Deutschland campt, darf sich nicht darauf verlassen, dass es jeden Tag Sonnenschein gibt, nur weil laut Kalender Sommer ist. Wer hier seinen Urlaub verbringt, muss auch in den Monaten Juli und August mit jeweils ca. 10 Regentagen rechnen.

Eine Reise in eine warme, regenarme Region kam in diesem Jahr für uns nicht in Frage. Obwohl wir sonst eindeutig zu den „Schönwetter-Campern“ gehören, wollten wir den Urlaub aber auch nicht ausfallen lassen. Also haben wir es trotz der hohen Wahrscheinlichkeit auf Regen, Gewitter und kühle Temperaturen auch mal für einen längeren Zeitraum an unsere geliebte Nordsee gewagt.

Die Regentage dort haben wir tatsächlich ohne schlechte Laune verbracht und trotz des wechselhaften Wetters hatten wir einen tollen Familienurlaub. Damit auch bei euch die Stimmung nicht kippt, nur weil es regnet, habe ich hier ein paar Tipps gesammelt.

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DIY: Kinder-Campingküche 2017

Könnt ihr euch noch an unsere Upcycling-Kinderküche aus dem letzten Campingurlaub erinnern? Auch in diesem Jahr hab ich mir schon lange vor unserem Urlaub Gedanken gemacht, wie die Version 2.0 aussehen könnte. Eins war schnell klar: Für einem Urlaub an der Nordsee mit hoher Schietwetter-Gefahr kommt die Pappvariante nicht wieder in Frage. Also musste eine andere Idee her, die nicht gleich zusätzliches Gepäck erfordert.

Tja, und das ist sie nun. Simpel, in 15 Minuten fertig gebastelt und trotzdem heiß geliebt.

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Spaß, Langeweile, Frust und ein rasantes Ende – So war die Geburt von Karli

Am Morgen rolle ich noch mit den Augen, weil papAhoi mich nicht allein zur Babymesse fahren lassen will. Termin ist in einer Woche, die Smartimaus kam auch eine Woche zu spät. Also halte ich seine Sorgen für völlig übertrieben. Aber nagut, dann machen wir eben einen Familienausflug nach Hamburg. Immer wieder betrachte ich an diesem Tag meinen Bauch und denke, dass er irgendwie anders aussieht. Ich werde auch öfter auf meine Riesenkugel angesprochen. Wir genießen einen schönen gemeinsamen Tag, ich verteile ein paar Visitenkarten und auf dem Rückweg sage ich nur: „Siehste, total unbegründet deine Sorgen.“ Zu Hause bringe ich die Smartimaus auch gleich ins Bett.

Der Abend ist entspannt, ich bastel an meinem monatlichen Gastbeitrag und werde dabei nur ab und zu mal von ein paar Übungswehen abgelenkt. Was ich zunächst nicht bemerke: PapAhoi macht immer wieder die Stoppuhr an und irgendwann fragt er mich, ob ich wirklich glaube, es seien nur Übungswehen, die da regelmäßig und immerhin schon alle 6-7 Minuten kommen. Er würde lieber mal ins Krankenhaus fahren. Ich lache ihn aus und sage ihm entschlossen, dass unser Kind auf keinen Fall heute kommt.

Geburtsbericht, Geburt, Entbindung

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DIY: Wände streichen mit Tafelfarbe

Erst vor Kurzem haben wir unser Haus bezogen und sind dabei, es in ein zu Hause zu verwandeln. Dabei ist es uns wichtig, dass sich alle Bewohner, die großen UND die kleinen, pudelwohl darin fühlen. Mein Haus kindgerecht einzurichten heißt bei mir nicht nur, dass ich sämtliche potentiell gefährlichen Dinge aus Kinder-Reichweite entferne oder lediglich die Kinderzimmer bunt und liebevoll einrichte. Ich möchte in jedem Raum ein angenehmes Miteinander möglich machen. Man darf dabei auch gerne sehen, dass hier bei uns eine Familie mit Kindern lebt.

Nun habe ich es endlich geschafft, mein erstes DIY-Projekt zu verwirklichen und natürlich möchte ich es euch gerne vorstellen. Es wird gleichzeitig der Start für die neue mamAhoi Kategorie „Wohnen mit Kindern“, in der es von nun an regelmäßig Neuigkeiten aus unserem Heim zu sehen geben soll. Ich hoffe, ihr freut euch darauf genauso sehr wie ich, denn ich habe viele Ideen, die ich kurz-, mittel- und langfristig umsetzen möchte. Vielleicht wird dies ja auch zu einer Art Motivation, regelmäßig an meinen Vorhaben zu arbeiten und sie im Alltagsrubel nicht zu vergessen verschieben.

Nun aber los: Mein erster Streich ist eine schöne schwarze Wand in der Küche…. Ja, voll schön und kindgerecht. Seht selbst!

DIY, Wand, Tafelfarbe, wohnen mit Kindern

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