Noch 67 Tage – lauf Mama lauf: Meine Ausrede für heute??? Muskelkater vom KANGATRAINING

Ja, ja… ich weiß. Es ist schon wieder Mittwoch und der Muskelkater vom Joggen ist längst verflogen. Ich werde heute noch laufen gehen… ganz bestimmt.

Allerdings zwickt und zwackt es trotzdem schon wieder – im Bauch, am Po und vor allem in den Beinen. Aber es ist toll und mir geht es richtig gut damit. Es gibt ihn also, DEN Sport, zu dem ich mich nicht aufraffen muss, auf den ich mich schon am Sonntag Abend freue, weil es am Montag wieder heißt: Let’s Kanga!

Ich habe mir deshalb überlegt, euch mal von meiner echten sportlichen Leidenschaft zu berichten. Denn viele schauen mich immer noch fragend an, wenn ich vom Kangatraining erzähle. Natürlich könnten die Blicke auch deshalb so erstaunt sein, weil ausgerechnet ICH im Zusammenhang mit Sport von etwas schwärme. Meistens weiß mein Gegenüber aber tatsächlich einfach nicht, wovon ich da rede.

Was nach einer asiatischen Kampfsportart klingen mag, ist ein tolles Workout für Mütter und Babys. Das Besondere daran? Die Kinder befinden sich dabei die meiste Zeit in einer Tragehilfe, relaxen und genießen Mamas Nähe, während diese Gas gibt und dabei auch noch Spaß hat.

Wir machen Bodenübungen, bei denen das Baby als Gewicht dient, tanzen zu Musik, bei der Erinnerungen aus Teeniezeiten erwachen und üben kleine Choreographien mit Aerobic-Schritten ein. Dabei fordere vor allem ich die Trainerin regelmäßig in Sachen Geduld, wenn ich mal wieder aus der Reihe tanze und völlig unbeabsichtigt mein eigenes Choreo-Chaos erfinde. Aber das macht nichts, denn es ist ein tolles Gefühl sich vor dem Spiegel in der Gruppe zu sehen, zusammen mit der kleinen Schnarchnase auf dem Rücken oder Bauch. Weiteres Muskeltraining, ein paar Entspannungsübungen und die Möglichkeit, danach noch mit den anderen Mamis zu quatschen, runden die Stunde ab.

Mittlerweile gibt es sogar diverse Trainingsarten wie PreKanga (während der Schwangerschaft), KangaBurn (ca. 1 Jahr nach der Geburt) oder KangaOnWheel (unterwegs mit Kinderwagen). Dass Fitnesstrainer, Ärzte, Tragespezialisten und Hebammen die Programme gemeinsam entwickelt haben, hat mich persönlich überzeugt. Wenn ihr glaubt, auch für euch könnte das Kangatraining nach der Geburt eures Zwergs das Richtige sein, könnt ihr hier oder hier weitere Informationen einholen und prüfen ob es Trainingsmöglichkeiten in eurer Nähe gibt.

Es gibt auch noch einen weiteren positiven Punkt, um den mich das Training bereichert hat. Bis ich vor zehn Monaten mit dem Kangatraining begonnen habe, waren meine Manduca und ich nicht gerade die besten Freunde. Doch dank einer fachkundigen Trageberatung vor der ersten Stunde und der Möglichkeit beim Training verschiedene Tragehilfen zu testen, habe ich mittlerweile mehrere Lieblingsmodelle und bin auch im Alltag zum echten Tragefan mutiert. Marta liebt es, nicht nur beim Sport getragen zu werden. Auch ein Nickerchen beim Spazieren oder zur Musik in der Trage abzappeln, stehen bei uns hoch im Kurs.

Bis zum KITA Beginn im Sommer werden wir das Training auf jeden Fall fortsetzen. Wäre ich nicht so ein Choreo-Honk, hätte ich selbst längst über die Ausbildung zur Trainerin nachgedacht. Ich bin nämlich jetzt schon traurig, dass es dann vorbei sein wird – zumindest bis Marta irgendwann vielleicht einmal große Schwester wird.

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