Adventswahnsinn – die Dritte!

Weihnachten. Das Fest der Familie. Wie jedes Jahr kommt irgendwann die Frage auf, wer, an welchem Tag bei wem ein- und ausgeht. Jedes Jahr ergibt sich daraus ein riesen Organisationsdrama, weil geschiedene und an Feiertagen arbeitende Großeltern irgendwie unter einen Hut gebracht werden möchten. Und noch dazu wohnt keiner mal eben um die Ecke. Dieses Jahr habe ich deshalb gleich zu Beginn gesagt, dass ich mir diesen Reisestress nicht antun werde und habe stattdessen alle zu uns nach Hause eingeladen. Einer nach dem anderen und zum Teil mit Überschneidungen bei sympathisierenden Personen. Denen hab ich es aber gezeigt. Und komischerweise hat Niemand es gewagt zu protestieren.

Das wird toll!!! Gemütliches Zusammensein, alle können sich an der kleinen bezaubernden Maus erfreuen, leckeres Essen. Was für ein genialer Plan… Bis eine Freundin eines Tages zu mir sagt: „Du musst ja Nerven haben. Dich drei Tage lang in die Küchte zu stellen uns Festtagsessen für die ganze Verwantschaft zuzubereiten.“

Mist! Verdammte K****. So eine Sch***. Diese kleine, nicht ganz unbedeutende Tatsache habe ich bei meinen Plan wohl übersehen. Wie bekomme ich also mit so wenig Aufwand wie möglich so viele Leute feierlich verköstigt? Die Öffnungszeiten und Speisekarten des Pizzaservice harmonieren leider so gar nicht mit meinen Vorstellungen. Nicht, dass ich nachgesehen hätte… Was, wenn ich nachweislich nicht für alle kochen könnte??? Ich google „Küchenallergie“, aber auch hier erhalte ich nicht die erwartete Hilfe.

Ein Plan muss also her:

Heiligabend
selbstgemachter Kartoffelsalat mit selbst gekauften Würstchen
(Puh, das klingt machbar)

1. Weihnachtsfeiertag
Gänsekeule mit Breznknödl und Rotkohl (alles selbstgemacht, aber schon im Vorjahr getestet)

2. Weihnachtsfeiertag
Wolfsbarsch in Blätterteig mit Salsa Verde. Gefunden habe ich das Rezept in der Weihnachtsausgabe des Kochmagazins „jamie“. Damit Weihnachten nicht im Chaos endet, habe ich das Rezept vorab getestet und für feiertagstauglich befunden. Aber seht selbst:

Ungefähr 1 1/2 Stunden hat mich die Zubereitung gefordert. Wenn ich die Zeit fürs schick anrichten und Fotos machen abziehe, dann fällt das Gericht also beinahe in die Kategorie „Fastfood“. Ein wenig wohler ist mir nun schon. Lediglich an Dessert-Ideen mangelt es noch. Habt ihr vielleicht Vorschläge für mich?

Ich hoffe ihr hattet einen schönen 3. Advent und kommt auch langsam in Weihnachtsstimmung?! Einen tollen Start in die Woche wünsche ich Euch!!!

 

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2 Gedanken zu “Adventswahnsinn – die Dritte!

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