#Familienmoment(e) – Mein 2015

Was es mittwochs auf dem Blog zu lesen gibt, wisst ihr mittlerweile ja schon, oder? Richtig. Es ist Zeit für den #Familienmoment, den die Küstenmami vom tollen, nordischen Familienblog kuestenkidsunterwegs ins Leben gerufen hat. Heute kann ich mich aber überhaupt nicht entscheiden, was der tollste, besonderste oder einzig erwähnungswürdige Moment der vergangenen Woche gewesen sein soll. Und weil fast alle es in diesen Tagen tun, blicke auch ich einfach mal zurück auf die vielen Ereignisse des vergangenen Jahres. Es gibt heute also ein kleines #Familienmoment(e) 2015 – spezial 😉Logo FamilienmomentUnser Jahr war voller aufregender Momente. Ich glaube, noch nie habe ich in einem Jahr so viel erlebt, mich aber gleichzetig gelangweilt, mein Mamadasein genossen und es genauso verflucht. Glück, Sorgen, Liebe, Wut, Verzweiflung und Humor haben sich noch nie so häufig und schnell abgewechselt wie in diesem Jahr. Begonnen haben wir es mit einem Baby, das ein paar Tage zuvor gerade mal gelernt hatte, sich alleine hinzusetzen und nun werden wir es mit einem waschechten Kleinkind verabschieden.

Was wir alles erlebt haben? Hier folgen ein paar wichtige Ereignisse und (vielleicht nicht ganz so belangvolle) Statistiken aus dem Hause mamAhoi:

  • Stehen und erste Schritte
  • 5 durchgelaufene, rausgewachsene Paar Schuhe
  • Essen lernen mit Löffel und Gabel
  • Brot selbst schmieren (mehr oder weniger gut)
  • aus einem Glas trinken
  • hunderte Meter Zewa für die vielen umgekippten Gläser
  • 5 kaputte Gläser
  • 3,5 kg Gewichtszunahme (Gott sei Dank nicht bei Mama ;))
  • ca. 2.000 verbrauchte Windeln
  • 1 x Erfolg auf dem Töpfchen
  • 12 cm Größenunterschied
  • 3 Kleidergrößen
  • mindestens 50 verlorene Haarspangen
  • 20 wiedergefundene Haarspangen
  • 1 Krankenhausbesuch mit Platzwunde
  • 2 x Magen-Darm
  • 4 außerplanmäßige Arztbesuche
  • 12 Zähne bekommen
  • oh man, und soooo viele Rotznasen
  • ca. 250 gelernte Worte (Von wem sie das wohl hat???)
  • 1.237 Handyfotos vom Kind
  • eine Million Mal „NEIN“ sagen (hauptsächlich von Mama)
  • die ersten Male schimpfen
  • aber noch viel mehr Kuscheleinheiten
  • der Weg vom Mamakind zur Kindergartenliebhaberin
  • den eigenen Namen kennen und benutzen
  • erste Kinder-Freundschaften.
  • das Kind als Ausrede bentutzen, um etwas zu dürfen oder nicht tun zu müssen??? Natürlich NIE!!!
  • seit neuestem mit an der Tagesordnung: zahllose Wutanfälle auf der Suche nach dem eigenen ICH

Wahninn, oder!?!  Und bestimmt habe ich noch die Hälfte vergessen.

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Wenn ich hier sitze und über dieses Jahr nachdenke, bin ich aber vor allem eins: DANKBAR! Dafür, dass ich die Mama dieser kleinen, bezaubernden Maus bin. Dafür, dass wir uns jeden Morgen anlächeln können, egal wie doof der Vortag war. Dafür, dass papAhoi und ich immer eine Lösung für alle Probleme finden. Dafür, dass wir zusammen den Alltag meistern oder auch mal beschließen können, dass er nicht gemeistert werden muss. Dafür, dass wir in unserer neuen Heimat angekommen sind. Für alle alten und neuen Freundschaften. Auch, dass ich mit dem Bloggen das Hobby gefunden habe, was ich mir immer gewünscht habe, bedeutet mir sehr viel.

Braucht es bei soviel Dankbarkeit denn überhaupt noch gute Vorsätze für das neue Jahr? Schmeißt man die nicht eh schon zusammen mit dem Weihnachtsbaum kurz nach Neujahr vor die Tür?

Ein paar habe ich schon. „Mehr Bauch, weniger Kopf“ steht ganz FETT auf meiner Liste. Die Mama sein, die ich gerne sein möchte und nicht eine, die Nachbarn, Familie oder gar Fremde für eine SuperMOM halten.

Die Elternzeit endet bald offiziel und das Thema „Vereinbarkeit von Job&Familie“ wird in den kommenden Monaten hoch im Kurs stehen. Eine Lösung, die mich beruflich wieder einspannt aber einem harmonischen Familienleben nicht im Weg steht, soll also endlich her.

„Zurück zum neuen ICH“: Seitdem ich wieder ab und zu ins Büro gehe, sieht man sie auch wieder häufiger. Die Kerstin, die geschminkt aus dem Haus geht, sich die Haare macht, anstatt eine Mütze aufzusetzen und morgens zweimal überlegt, was sie denn anzieht. Klar, hat das Mamisein mich verändert und ich will um Himmels Willen nie wieder zwei Stunden morgens im Bad verbringen, bevor ich das Haus verlasse. Aber es tut schon gut, wenn das eigene kleine Kind morgens sagt: „Mama hübsch aussieht.“ (…auch wenn Papa ihr das nur geflüstert hat) Also: Weniger Hoodie, mehr Absätze!

Und was heißt das fürs Bloggen? Vermutlich werdet ihr hier auch weiterhin Leser meiner hoffentlich nicht allzu verzweifelten Versuche, die guten Vorsätze einzuhalten. Gute Vorsätze fürs Bloggen habe ich ja unabhängig vom Jahreswechsel immer. Vielleicht wird es Zeit, dem Hobby mal etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen 😉

So, nun hab ich fertig geträumt vom alten Jahr und ihr dürft dann auch die anderen Familienmomente auf der Seite der Küstenmami durchstöbern. Es werden ja jede Woche mehr.

 

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!!! Macht es gut, bis 2016.

2 Gedanken zu “#Familienmoment(e) – Mein 2015

  1. Wahnsinn! So viele schöne, berührende Familienmomente – toller Rückblick! Und echt, 5 Paar Schuhe? Heißt das auch 5 Schuhgrößen? Oha, da kommt ja noch einiges auf uns zu… die 5 Gläser haben wir jedoch als Teller getoppt 😉

    Alles Liebe und einen guten Rutsch

    Deine Küstenmami

    Gefällt 1 Person

    • Wir haben bei den ersten Schuhen im freudigen Wahn gleich 2 Paar gekauft. Das war blöd, denn nach drei Wochen waren sie zu klein. Von Sommer bis Weihnachten ging es so von Gr. 19 auf jetzt 22.

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