Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze (halbe) Nacht: Mit Kleinkind Gastgeber sein. So klappt’s

Keine Frage. Natürlich möchte man auch mit Kindern Feste feiern, mal Freunde einladen und auf den Putz hauen. Wenn da nur nicht die ganzen Vorbereitungen wären, die nicht in den eh schon stressigen Alltag passen wollen. Und in unserem Falle auch noch eine kleine Smartimaus, die vielen Menschen, ungewohnten Umgebungen, Ausnahmen und fast jeder Art von NEUEM mit Unsicherheit, Tränen und großem Klammern bei Mama und (manchmal) Papa begegnet.

Trotzdem liebe ich es, die Gastgeberin zu mimen und viele Leute zu betüddeln. Mittlerweile läuft das auch mit unserem kleinen Klammeräffchen ziemlich entspannt und ich habe für euch mal überlegt, woran das liegen könnte. Hier kommen deshalb meine 9 x klugen Ratschläge für eine gelungene Party mit wenig Stress.

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  1. Vorfreude schaffen. Wir haben der Smartimaus immer und immer wieder, die ganze Woche und bei jeder Gelegenheit von der tollen Party vorgeschwärmt, die wir feiern werden und wie schön das wird, wenn alle da sind.
  2. Einfache Rezepte. Das Internet ist voller Anregungen. Auch einige meiner easypeasy Rezepte (Flammkuchenschnecken oder der Radieschen-Kresse-Quark als Dip) können sich auf Party sehen lassen. Unsere drei heißen Hühnchen z.B. mussten lediglich mariniert und auf die Bierdose gesetzt werden. Danach konnten sie ohne weitere Hilfe einfach 1 1/2 Stunden im Ofen schmoren. Trotzdem ein echter Hingucker oder?
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  3. Rechtzeitig einkaufen. Getränke und verpackte Snacks schon eine Woche vorher einkaufen, damit es auf den letzten Metern nicht zu stressig wird. Kurz vorm Fest müssen dann nur die frischen Zutaten besorgt werden.
  4. Helfen lassen. Ich habe drei Partygäste schon eine Stunde vor Beginn zu uns gebeten um mir bei den letzten Vorbereitungen helfen zu lassen. Gemeinsam war der Grill schnell startklar und das „Partyzelt“ aufgebaut.
  5. Ruhe in der letzten Minute. Ich habe papAhoi und Smarti für die letzten 2 Stunden vor der Party zu Freunden geschickt. So konnte ich in Ruhe Restarbeiten erledigen und dekorieren.
  6. Andere Bezugspersonen einladen. Damit das kleine schüchterne Ding sich so wohl wie möglich zwischen den vielen Erwachsenen fühlt, war es sehr hilfreich, dass nicht nur wir als Eltern da waren. Die Tante und ein anderer kleiner Gast mit seinen Eltern haben es ermöglicht, dass wir uns zwischenzeitlich auch ohne Klette am Bein bewegen und um die Gäste kümmern konnten. Das war zwar eher Zufall, weil wir all diese Leute sowieso eingeladen hätten. Aber ich würde es immer wieder genauso machen.
  7. Der Startschuss. Irgendwie hat es sich ergeben, dass unsere Partys, seitdem wir Eltern sind, bereits am späten Nachmittag oder frühen Abend beginnen und dann bis in den späten Abend andauern. So kann das Kind dabei sein, es bleibt nach dem zu Bett bringen aber noch genügend Zeit als Paar unter Erwachsenen. In der Regel enden die Feiern dann auch automatisch etwas früher als zu Studienzeiten mit Frühstück. So werden einem mit gaaaaanz viel Glück noch eine volle Mütze Schlaf gegönnt. Mit Pech aber wenigstens die für Eltern nötigste Dosis, um danach zu funktionieren.
  8. Der Tag danach: Egal wie früh ihr aus den Federn geholt werdet. Startet mit einem ordentlichen Frühstück. Ich setze dabei mal Voraus, dass ihr euch nicht bis zum Umfall mit Alkohol zugeschüttet habt. Aber selbst ein paar Gläschen unter Schlafmangel können sich bei Eltern ja schon nach einem schlimmen Kater anfühlen. Trotzdem: Ran an den Tisch!
  9. Frische Luft. Hilft bei mir bei jeglicher Art von Unwohlsein. Egal ob Kopfschmerzen, Erkältung oder eben akute Trägheit nach einen netten Abend. Das Aufraffen ist dabei die einzige Überwindung.

Ich hoffe mit diesen Tipps wird auch eure nächste Party zu einem vollen Erfolg mit entspanntem HappyEnd.

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