Frankreich 2016 Part II: Strand, Strand, Strand. Und Bordeaux

Warum fährt man an die französische Atlantikküste? Natürlich um den ganzen Tag das Meer um sich herum zu haben. Selbstverständlich haben auch wir die meiste Zeit am Strand verbracht und mussten uns jeden Tag etwas neues überlegen, wie wir die Smartimaus ohne großes Aufsehen durch Gebrüll wie bei einer Kindesentführung wieder zurück zum Campingplatz befördern können.

Wir sind an den meisten Tagen immer dann zum Strand gegangen, wenn Ebbe angesagt war. Für Kinder ist es dann toll in den kleinen, flachen Wasserbecken zu planschen und zu spielen. Man muss sich keine Sorgen wegen der sonst so hohen Wellen und starken Strömung machen und da das Wasser pipiwarm ist, kann man die Diskussion, wann es Zeit ist, mal eine Pause zu machen, deutlich hinauszögern.

An besonders heißen Tagen sind wir erst mit unserem Abendbrot im Gepäck zum Wasser marschiert und haben dann die kalten Welle so richtig genossen. Es war irgendwie auch besonders schön, wenn es etwas ruhiger wurde, die meisten Familien abgereist sind und die Sonnenuntergang-Beobachter noch nicht zu sehen waren.

Wisst ihr was das besondere am Strand in le Gurp ist? Die vielen alten Bunkerreste aus Kriegszeiten.

Witterungsbedingt haben sich die Bunker immer weiter von der Dünenkante, wo sie einst standen, entfernt. Ich finde sie sehr eindrucksvoll und immer wieder bestaunen wir sie. Bereits seit einigen Jahren verewigen Graffitikünstler dort ihre Werke und wir sind jedes Mal total beeindruckt. An Strandtagen mit Kindern sind die Bunker perfekte Schattenspender und an romantischen Abenden zu zweit bieten sie eine tolle Aussichtsplattform.

Apropos Romantik! Ich sag nur „Sonnengang“… bei Erwachsenen auch bekannt als Sonnenuntergang. Kein Wunder, dass ich am letzten Tag jedes Mal heuen muss, wenn wir „Tschüß“ sagen und ich das letzte Mal dem Meeresrauschen lausche, oder?!

Und was ist jetzt eigentlich mit Bordeaux? Morgen. Darüber gibt es morgen was zu lesen. Versprochen. Jetzt muss ich erstmal meine aufkommendes Fernweh verdrängen.

3 Gedanken zu “Frankreich 2016 Part II: Strand, Strand, Strand. Und Bordeaux

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