#WMDEDGT? – „Sei mal nicht so genervt, Mama.“

Der Tag beginnt viel früher als geplant. Um 4.00 Uhr wache ich von der hustenden Smatimaus auf und bis kurz nach 5.00 sind wir nach einem Löffel Hustensaft, einem Schluck zu trinken und einem von mir abgelehnten Wunsch Bücher anzugucken wach. Danach schläft das Kind Gott sei Dank wieder ein. Ich überlege kurz, gleich aufzustehen, entscheide mich dann aber doch dafür noch einmal gaaanz kurz die Augen zuzumachen.

Mist! 7:38 Uhr. Um 8:30 Uhr beginnt der KITA-Ausflug. Das heißt Brot schmieren, Tasche packen, duschen in Rekordzeit und danach das Kind wecken, anziehen und zur KITA bringen. PUNKTLANDUNG.

Nun noch schnell den Einkauf erledigen und danach schreit mein Körper förmlich „Gib mit endlich was zu essen und einen Kaffee.“ Nagut.

Nach dem Frühstück räume ich seit Monaten endlich mal wieder mein Arbeitszimmer auf. Erstens habe ich morgen ein Großprojekt vor mir und außerdem kommt Oma nächste Woche und soll darin schlafen. Aber Apropos Großprojekt… dafür muss ich ja noch in den Stoffladen. Also wieder ins Auto und noch kurz in die Stadt bevor die Smartimaus abgeholt werden muss.

Unser Nachmittag zieht sich wie Kaugummi. Kein Mittagsschlaf, mit genervtem Kind staubsaugen und ungemütliches Wetter draußen. Wir langweilen und nerven uns gegenseitig ein wenig. Auch der Smartimaus entgeht das nicht und als ich wegen irgendeinem banalen Kram mit ihr schimpfe, sagt sie ganz gelassen: „Sei mal nicht so genervt, Mama.“ Upsi. Solche Worte aus dem kleinen Kindermund halten einem ja schon den Spiegel vors Gesicht. Also raffen wir uns auf, ziehen uns warm an und gehen trotz ekligem Wind nach draußen. Kaum sind wir beim Spielplatz angekommen, ertönen die Zauberworte: „Ich muss mal, Mama.“ Natürlich.

Wieder zu Hause werde ich mit leckeren Muschelpfannkuchen bekocht. Und dann ist es bald auch schon Zeit fürs „echte“ Abendbrot.

Jetzt ist Ruhe im Karton und ich kann schonmal ein wenig Stoff für morgen zuschneiden. Dank der Aufräumaktion kann ich meinen Schreibtisch wieder sehen und auch die Nähmaschine ist einsatzbereit.

Das war mal wieder eine ausführliche Antwort auf die Frage „Was  machst du eigentlich den ganzen Tag?“ Bei Frau Brüllen könnt ihr wie immer noch viele weitere Antworten lesen.

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