Minipizzen mit Gemüseboden. Oder: Wie veräppel ich mein Kind am besten?

In letzter Zeit muss ich öfter an eine Geschichte aus meiner Kindheit denken, die meine Mama häufig belustigt erzählt. Sie handelt davon, wie meine Schwester und ich uns geweigert haben, das gerade geschlachtete und frisch zubereitete Kaninchen aus Opas Stall auch nur anzurühren. Einen Tag später servierte unser Papa uns einen leckeren „Geflügelsalat“, von dem wir gar nicht genug bekamen. Und wer lachte sich eins ins Fäustchen, weil er uns so schön ausgetrickst hatte???

Bisher fand ich die Geschichte einfach nur gemein und dennoch erwische ich mich ab und zu selbst dabei, wie ich überlege, der Smartimaus mehr leckere Lebensmittel schmackhaft zu machen. Und dann ist er plötzlich da. Der Moment, in dem ich grinsend am Tisch sitze, mein schmatzendes Kind beobachte und dabei denke „Kchrchrhch, hab ich es doch geschafft.“

Die neueste Kreation von „Wie jubel ich dem Kind heimlich Gemüse unter“ verrate ich euch heute mal.

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Für die leckeren, „falschen“ Minipizzen mit Zucchiniboden braucht ihr:

  • 600g Zucchini
  • 2 Eier
  • 300 g Mozzarella (gerieben)
  • 100 g Parmesan (gerieben)
  • Tomatensauce
  • Oliven, entsteint
  • Salz & Pfeffer
  • Basilikum

Den Backofen heizt ihr als Erstes mal auf 220° Grad (Ober-/Unterhitze) vor.

Die Zucchini wird gewaschen und in ein ein sauberes Küchenhandtuch gerieben. Das Handtuch packt ihr am besten in ein Sieb und lasst die Zucchini ein paar Minuten darin entwässern. Danach muss das Küchenhandtuch fest ausgedrückt werden, damit sämtliche Flüssigkeit entweicht.

Die Eier werden mit der Zucchinimasse, dem Parmesan und ca. 100 g vom Mozzarella zu einem Teig vermengt. Daraus formt ihr kleine Miniböden und drückt diese dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

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Die Böden wandern nun für ca. 15 Minuten in den Ofen. Danach holt ihr das Blech aus dem Ofen und dreht die Böden mit einem Pfannenwender um. Nun geht es ans Belegen und würzen der Minipizzen mit Tomatensoße, Salz & Pfeffer, den Oliven und dem restlichen Mozzarella. Wenn ihr damit fertig seid, dann kommen die Pizzen nochmal für 15 Minuten in den Ofen. Am Ende dekoriert ist die Pizzen noch mit dem Basilikum und schon kann es an den Tisch gehen.

Habt ihr auch die ein oder andere Methode entwickelt, um den kleinen Persönchen mehr Vitamine zu verabreichen oder zu testen, ob „Das mag ich aber nicht“ auch wirklich bedeutet, dass etwas nicht schmeckt? Oder sagt ihr vielleicht, solche Strategien kommen euch nicht in die Tüte? Ich bin gespannt auf eure Nachrichten.

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