F*** you Lagerkoller. 30 Ideen für kalte und dunkle Tage mit (kleinen) Kindern

Grault es euch schon vor den nächsten Wochen? Draußen ist es kalt, matschig und noch dazu wird es früh dunkel. Die Zeit, die wir draußen verbringen, wird weniger und zu Hause droht schnell Langeweile. Ich erinnere mich an so manche Tage im letzten Jahr, an denen ich gefühlt minütlich auf die Uhr gestarrt habe und dachte, der Nachmittag würde niemals vorbeigehen.

In diesem Jahr soll mir das nicht nochmal passieren. Ich will vorbereitet sein, wenn die ersten Anzeichen vom Stubenkoller drohen. Deshalb habe ich mir für uns eine Liste mit Dingen angefertigt, die uns an miesen Tagen bei Laune halten soll. Ich hoffe, auch für euch sind ein paar tolle Ideen dabei.

  1. Ein Haus aus Pappe bauen – Wenn ihr also demnächst die riesigen Weihnachtspakete in Empfang nehmt, dann überlegt euch gut, ob ihr sie wirklich gleich im Papiermüll entsorgt. Dieses Modell hat es mir persönlich besonders angetan. (gesehen auf diybastelideen.com)
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  2. Gemeinsam kochen – Es gibt so viele Dinge, bei denen schon Kleinkinder helfen können oder wenigstens das Gefühl bekommen, sie hätte fast allein gekocht. Es dauert zwar häufig länger und die Küche sieht danach aus wie Sau aber das nehme ich oft gerne in Kauf, wenn dafür eine entspannte Stimmung herrscht.
  3. Adventbasteln – egal ob Schmuck für den Weihnachtsbaum oder Geschenke für Oma&Opa, es gibt doch keine bessere Zeit für gemeinsame Bastelnachmittage. Viele Ideen gibt es z.B. auf meinem Pinterest Board Weihnachten/Advent – DIY mit Kindern.
  4. Mit Fingerfarben malen – Es ist immer wieder spannend, wenn ich die Smartimaus dabei beobachte. Sie ist dabei völlig entspannt und fast in einer anderen Welt.
  5. Strandfeeling aufkommen lassen mit DIY Zaubersand. Was für eine coole Erfindung ist das denn bitte? Wenn die Sandkiste draußen nass ist und die Fingerchen drohen, beim Spielen darin fast abzufrieren, ist das die perfekte Idee für Standliebhaber. Das Rezept ist total einfach. Acht Tassen Mehl mit einer Tasse Babyöl vermengen und gut durchkneten. Je nach Konsistenz nochmal mit Öl oder Mehl nachhelfen. Fertig. Ich habe den Sand in eine große Plastikkiste gefüllt und mit ein paar Sandförmchen in den gefliesten Flur gestellt. So blieb die Sauerei für meine Nerven erträglich.
  6. Kekse backen –  Das kann man ja nun wirklich öfter machen. Damit es nicht zu langweilig in der Keksdose wird, könnt ihr gerne mal durch meine Weihnachtsbäckerei-Sammlung stöbern.
  7. Matschpfützenhüpfen – Regen und Kälte können ja nicht immer eine Ausrede sein, um drinnen zu bleiben. Wenigstens einmal am Tag muss man sich trotzdem, wenigstens kurz, den Wind um die  Nase wehen lassen. Also. Outdoorkleidung an und ab nach draußen Pfützen suchen.
  8. Eine Laterne basteln – Ein Klassiker, der in keinem Jahr fehlen darf, wie ich finde. Tolle Ideen gibt es zum Beispiel bei montamoons und cuchikind.
  9. Laterne laufen – Yeaaahhh, endlich mal wieder nach draußen!!! Wir nehmen jeden Umzug mit, den wir einrichten können. Auch, wenn wir einfach nur Langeweile vor oder nach dem Abendessen haben, geht eine kleine Runde um den Block doch immer.
  10. DIY Straße bauen – Diese Idee ist schnell umgesetzt und zieht einen tollen Spielenachmittag mit sich. Alles was man braucht, ist eine Rolle einfarbiges Geschenkpapier, etwas Tesa, Stifte, Spielzeugautos und Lego-/Playmofiguren. Seht selbst, was man daraus machen kann. Nach dem Spielen einfach einrollen und bei Bedarf wieder hervorholen.
  11. Ein Besuch in der Kinderbücherei – Das steht eigentlich viel weiter oben auf meiner Liste. Wir gehen mittlerweile so oft in den Buchladen, dass ich fast ein kleines Vermögen dort gelassen habe. Die Bücherei ist ein toller Ort zum Stöbern und noch dazu ein Ausflugsziel, dass man öfter besuchen kann.
  12. DIY Murmelbahn bauen – Einfach ein paar leere Rollen Küchen- und Klopapier an einer Zimmertür befestigen und schon kann der Murmelspaß losgehen. Wer den Kleinsten noch keine Murmeln geben will, nimmt einfach Kastanien. Davon dürften im Herbst ja in jedem Kinderhaushalt genügend vorhanden sein.img_5357
  13. Den nächstgelegenen (größeren) Bahnhof besuchen – Wenn man wie wir eher dörflich wohnt, ist so ein Bahnhof mit mehreren Gleisen und regelmäßigem Verkehr schon etwas Spannendes. Da kann man sich mit einem Kakao und einem Croissant gerne mal eine Weile auf eine Bank setzen und Züge angucken.
  14. Kneten – undefinierbare Figuren hin oder her… Das Kind dabei zu beobachten, ist allein schon Grund genug, diese Idee frühzeitig mit aufzunehmen. Ein völlig unbedenkliches Rezept für selbstgemachte Knete findet ihr zum Beispiel bei der Blogprinzessin.
  15. Wunschzettel schreiben/malen – Schließlich soll ja nichts vergessen werden.
  16. Lebkuchenhaus bauen – Genauso gut wie Kekse backen, aber dennoch eine kleine Besonderheit in der Vorweihnachtszeit. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und ohne schlechtes Gewissen kann in der Küche mal wieder eine echte Sauerei veranstaltet werden. Die gehört zum Lebkuchenhaus bauen schließlich einfach dazu, oder?
  17. Kuschelnachmittag mit Märchenstunde – Die Smartimaus liebt solche gemeinsamen Stunden ab und zu. Gemütlich in der Kuschelecke sitzen und ein Buch nach dem anderen angucken oder ein Buch immer und immer wieder vorgelesen bekommen. Dabei kann auch ich mit einem Käffchen gut entspannen und lese dann auch gerne zum 100. Mal die Olchis oder Rotkäppchen vor.
  18. Im Wohnzimmer picknicken – Manchmal ist es so einfach, die Kleinen für etwas zu begeistern. Dieser Vorschlag zieht bei uns fast immer. Da wird wie wild gedeckt und alles schön gemacht, beim Stullen schmieren geholfen und es schmeckt Allen einfach viel besser.
  19. Schwimmhalle – ein bisschen Kinderbecken, rutschen und danach in den Whirlpool? Ich selbst denke leider viel zu selten im Alltag an diese nachmittagsfüllende Option.
  20. Bustour durch/in die Stadt – Die Idee kommt wahrscheinlich nur bei Kindern gut an, die nicht eh schon andauernd mit dem Bus unterwegs sind. Für die Smartimaus ist jeder Ausflug mit dem Bus jedenfalls ein kleines Highlight.
  21. Fotoshootings für einen Fotoadventskalender – Oma&Opa bekommen bei uns immer einen selbstgebastelten Adventskalender mit Fotos von allen Enkelkindern. Dafür kann man schonmal etwas Zeit (nicht am Stück) für so ein Fotoshooting einplanen.
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  22. Gemeinsam aufräumen/ausmisten – Helfen ist bis zu einem gewissen Alter ja noch ganz groß im Rennen. Altpapier zerkleinern und in eine große Kiste sammeln, findet hier zum Beispiel großen Anklang und auch beim Staubwischen oder Wäsche waschen/aufhängen wird bis jetzt noch gerne geholfen.
  23. Lieblingsfilm aus den eigenen Kindheitstagen gucken – Ich will unbedingt mal wieder ‚die unendliche Geschichte‘ sehen. Solange Fernsehen nicht an der Tagesordnung steht, finde ich es total in Ordnung, sich auch damit mal einen Nachmittag zu vergnügen.
  24. Ein eigenes Fotoalbum anlegen / Bilderrahmen bestücken – Schon das Ansehen von Fotos könnte bei uns Stunden in Anspruch nehmen. Noch dazu Ausdrucken und Aufkleben, schafft eine tolle Erinnerung fürs Kind.
  25. Fensterdeko fürs Kinderzimmer basteln – Uupsi. Bei uns hängen noch immer die Schmetterlinge vom Frühling im Fenster. Ich habe aber schon fleißig Ideen gesammelt, wie ihr hier sehen könnt.
  26. Ein Vogelfutter-Häuschen bauen – Man kann ja zum Winter auch mal für andere was Gutes tun. Eine einfache Anleitung für einen Futterplatz habe ich hier schonmal verbloggt.
  27. Kurse besuchen – In dem Alter sollten die Tage vom Kind natürlich nicht voll verplant sein. Für den Winter melde ich uns aber gerne mal beim ein oder anderen Eltern-Kind-Kurs an. Beim Kinderturnen zum Beispiel kann die Smartimaus sich in der Halle richtig austoben, wenn das aufgrund des Wetters draußen mal nicht möglich sein sollte.
  28. Puppen- oder Kasperletheater besuchen oder zu Hause veranstalten – Habt ihr schonmal das Programm eures Theaters nach Aktionen für Kinder durchstöbert? Falls es dort nichts passendes gibt, könnt ihr natürlich auch selbst zu Hause mal ein kleines Improvisationstheater vorführen. Das wird bestimmt ein echter Lacher für die Kleinen.
  29. Höhlen bauen – Ob im Gitterbettchen oder unter dem Esstisch, Orte für coole Höhlen finden sich in jedem Haushalt. Unter dem Esstisch lässt sich das auch wunderbar mit einer Hängematte verbinden. Einfach ein altes Tragetuch um den Tisch spannen und gut festbinden. Da hört und sieht man manchmal ewig nichts von den Kleinen.
  30. Kinderdisco mit Luftballons – Merkt ihr, dass da einfach noch zu viel Energie im Kind steckt und an schlafen nicht zu denken ist? Dann dreht doch die Musik auf, pustet ein paar Luftballons auf und veranstaltet eine kleine Kinderparty. Da kommt auch bei Mami Stimmung auf, wenn die richtige Musik angemacht wird.

So, ich bin nun zuversichtlich, dass sich die schlechte Laune an miesen Tagen in Grenzen halten wird. Ihr auch?

11 Gedanken zu “F*** you Lagerkoller. 30 Ideen für kalte und dunkle Tage mit (kleinen) Kindern

  1. […] Meine Inspiration der Woche heißt Langeweile. Bei dem Schmuddelwetter draußen, der frühen Dämmerung, den ganzen Tag zu Hause mit dem kränkelnden Kind und ohne Ablösung von Papa am Abend, kam schon kurz Panik auf, dass wir vor Langeweile eingehen könnten. Schnell hab ich angefangen mir eine CanDo-Liste für die Woche zu machen, die dann irgendwie ein wenig ausgeartet ist. Meine 30 Tipps gegen Langeweile mit Kind findet ihr HIER. […]

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