Entspannter Morgen mit (T)rotzgöre

Kurz nach der Geburt von Karli gab es bei uns jeden Morgen Dramen, Streit und schlechte Laune beim Thema Anziehen. Noch bevor wir in der Kita angekommen sind, standen Tränen und Geschrei plötzlich auf der Tagesordnung. „Ich will das nicht anziehen. Ich will mich gar nicht anziehen. Ich will den Badeanzug.“ Gefühlt hat sie sich jeden Morgen eine andere Aurede gesucht, um uns zur Weißglut zu bringen. Dabei hatten wir lange vorher geübt, wie das mit dem selbst anziehen funktioniert, denn dadurch haben wir uns einen leichteren Alltag mit zwei Kindern erhofft. Diese Rechnung haben allerdings ohne die Dreijährige gemacht. Nach zwei Wochen war ich völlig fertig, mir graulte es vorm Aufstehen und uns war klar, dass es so nicht weitergehen kann.

Inzwischen sitzen wir morgens wieder fröhlich am Frühstückstisch, gemeinsam und ohne vorangegangene Streiterein. Wie wir dahin zurück gefunden haben und was uns bei unserem morgendlichen Ritual hilft, verrate ich euch.

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DIY: Herbstbasteln – Lichterkette aus Physalis

Jetzt im Herbst darf es abends ja gerne mal wieder gemütlich werden. Und was darf da natürlich nicht fehlen? Richtig! Ein schönes gemütliches Licht. Und weil Oma tonnenweise wunderschöne Physalis aus ihrem Garten mitgebracht hat, konnte ich mir genau das in diesem Jahr mal selbst basteln.

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Was ihr dafür braucht? Getrocknete bunte Physalis, eine Lichterkette, Zahnstocher, ein Nagelschere und Tesafilm

Zuerst schneidet ihr mit der Nagelschere vorsichtig ein Loch um den Stiel herum. Danach entfernt ihr die Frucht aus dem Lampion. Sollten die Lampions danach etwas eingedrückt sein, könnt ihr sie gut wieder aufpusten.

Nun befestigt ihr mit Hilfe von Tesa jeweils ein Stück vom Zahnstocher unter dem Licht und steckt einen Lampion darüber. Der Zahnstocher sorgt dafür, dass die Physalis besser hält. Und dann? Licht an!

Im letzten Jahr habe ich mir diesen Hebstkranz gebastelt und die Lichterkette daran befestigt. Was ich in diesem Jahr mit dem schönen Licht mache, weiß ich noch gar nicht.

Habt ihr vielleicht Ideen?

5 Minuten Wellness. Oder: Einfache Spielideen, bei denen Mombies mal entspannen können

Kennt ihr diese Nachmittage auch? Nach schlaflosen Nächten habe ich dann oft einen echten Tiefpunkt, kann mich auf nichts konzentrieren und wünsche mir sehnlichst den Mittagschlaf zurück. Als Mama schraubt man ja schnell seine Ansprüche herunter, wenn es um das Thema Wellnes bzw. Entspannung geht. Was früher ein Besuch in der Sauna war, sind bei mir schon 5 Minuten duschen, ohne dass jemand sagt, ich solle was an die Glasscheibe malen.

Doch man wird mit der Zeit ja erfinderisch und so haben wir, vor allem für die besonders müden Tage, ein paar…. nennen wir es mal Entspannungstechniken entwickelt, die uns durch den Tag helfen und nebenbei sogar die Kinder unterhalten.

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12von12 im Oktober 2017

Ich muss mal wieder ein wenig in die Puschen kommen mit dem Bloggen. Nachdem die Herbstbastelein euch so gut gefallen haben, bin ich auch schon etwas motivierter meine Augenringe Augenringe sein zu lassen und abends einfach mal wieder etwas länger vor dem Laptop oder am Basteltisch zu sitzen.

Heute gibt es aber erstmal wieder einfache Kost. Begleitet unseren Tag bei den 12von12.

Heute haben wir gute Laune und beginnen den Tag mit Quatsch.Als bei mir die ersten Müdigkeitsanzeichen erscheinen, ertränke ich sie in Kaffee mit Marshmallows.

Nachwuchsnäherin übt auf alle Viere zu kommen.

Karli schläft kurz vorm Mittag ein und so kann ich in der Küche strebermäßig schon das Abendessen vorbereiten.

Das Schläfchen dauert aber nicht allzu lange und danach haben wir Hunger.

Hat’s geschmeckt? Das Gute an BLW ist ja, dass es fürs Saubermachen keine Aufschieberitis mehr gibt. Das Schlachtfeld MUSS einfach sofort beseitigt werden. 

Smarti verbringt den Nachmittag heute mit Opa und so kann Karli mal einen ruhigen und ausgiebigen Mittagschlaf machen.

Danach packen wir schonmal den Koffer für unser Wochenende in Berlin. Karli weiß auch schon, was unbedingt mit soll.

Smarti ist wieder da und erzählt uns, was sie alles mit Opa gemacht hat. Damit wir nicht dazwischen quatschten, zeigt sie uns den „Leisefuchs“.

Bei der Instagramchallenge #mompositivity lautet das Thema heute „Lieblingsduft“ und den ganzen Tag muss ich deshalb schon an frisches Brot denken. Da unseres alle ist, „muss“ ich also auch noch backen.

Auf mich warten nun die Chaosküche (nicht im Bild) und ein Wäscheberg (auch nicht im Bild), danach aber endlich mein aktuelles DIY Projekt für die eigenen vier Wände. Und vielleicht auch bald für den Blog…

Ich wünsch euch einen entspannten Abend und viel Spaß beim Stöbern bei Draußen nur Kännchen und den anderen 12v12 Beiträgen.

DIY: Herbstbasteln 2017 – Kürbisse, Kürbisse und noch mehr Kürbisse

Könnt ich euch noch an meine Kürbissucht im letzten Herbst erinnern? Ein Rezept nach dem anderen habe ich euch da gezeigt. Flammkuchen mit Kürbis, Brotaufstrich, Bratlinge… Für mich gibt es viele Gründe, den Herbst du lieben. Gummistiefel, kuschlige Strickjacken, der warme Kakao nach dem Spielplatz zusammen mit Smarti und natürlich beginnt bei uns im Hause wieder der Bastelwahn.

Am langen Wochenende haben Smarti und ich uns zum ersten Mal seit langem wieder etwas mehr Zeit genommen, um das Bastelzimmer zu verwüsten. Dabei war ich sehr erstaunt, was für wahnsinige Fortschritte Smarti beim Basteln gemacht hat. Schnippeln, kleben, bemalen. Sie hatte wirklich große Freude daran unsere Herbstdeko mitzugestalten. Ein paar unserer Basteleien zeige ich euch heute schonmal. Es folgt aber bestimmt noch eine weiterer Streich.

Für das Basteln solltet ihr folgende Dinge im Haus haben:

  • Tonpapier in Orange
  • Tonpapierreste in Braun und Grün
  • Pergamentpapier in verschiedenen Orange-/Rottönen
  • Tacker
  • Schere
  • Kleber
  • Schleifenband in grün oder braun (Reste reichen)
  • wahlweise Wackelaugen
  • Saubere Marmeladen oder Breigläser

Basteln mit den Kleinen

Der leuchtende Kürbis

Smarti findet in diesem Jahr das Bekleben scheinbar am Besten. Der leuchtende Kürbis war deshalb das perfekte erste Bastelprojekt für uns. Dafür wird das leere Marmeladenglas einfach mit vielen verschiedenen Pergamentpapier-Schnipseln beklebt. Überkleben der Schnipsel ist hier sogar vom Vorteil, es kommt also nicht auf Detailarbeit an. Am Ende bekommt der Kürbis lediglich ein Gesicht angemalt, eine grüne oder braune Schleife umgebunden und mit einem Teelicht leuchtet er im Dunkeln wunderschön vor der Haustür oder auf dem Esstisch.

Das Fensterbild

Nach dem gleichen Schema haben wir das Fensterild vom Kürbis angefertigt. Die vielen Schnipsel hat Smarti auf ein Pergamentbogen geklebt und als sie fertig war, haben wir sie in Kürbisform ausgeschnitten und entprechende Rahmen dafür aus Tonpapier zugeschnitten.

Und für die größeren Kids…. noch mehr Kürbisse aus Papier. Diese eignen sich wunderbar als Deko für den Herbsttisch, können aber auch mit Hilfe eines Fadens wie ein Mobile oder als Girlande aufgehängt werden

Und habt ihr schon mit dem Basteln begonnen? Falls ihr noch Ideen sucht, schaut doch nochmal unser großes Herbstbasteln von 2016 an!

 

12von12 im September 2017

So lange hab ich mir schon vorgenommen, mal wieder bei den 12von12 von Draußen nur Kännchen mitzumachen. Aber ob das ausgerechnet heute klappen wird, wo papAhoi weg ist und Karli und ich krank sind? Na mal sehen…

Die Nacht war richtig ätzend und ich kann mich kaum aufraffen. Aber für Smarti ist Frühstück die beliebteste Mahlzeit des Tages, also werde ich nach dem Aufwachen trotzdem schnell in die Küche kommandiert.

Nachdem Karli und ich schon wieder ziemlich k.o. vom Kindergarten nach Hause kommen, wird erst kurz auf dem Sofa entspannt und dann ein wenig gespielt. Alleine geht heut gar nix, aber wenn sie sich so fühlt wie ich, dann kann ich ihr Genörgel gut verstehen. Ich würde auch am liebsten auf den Schoß oder Arm.

Ein kleines Experiment muss ich heute aber noch wagen. Die alten Spucktücher sollen eingefärbt werden, damit ich aus dem Stoff noch was schönes machen kann. Upcycling und so….

Und schon wirds Zeit fürs Mittag.

Danach wird erstmal ein bisschen gekuschelt und geschlafen. Heute kommt es mir ganz gelegen, dass das nur in meinem Arm klappt. So komm ich nicht auf die Idee, hier in der Zwischenzeit rumzuwirbeln.

Leider muss ich die Kuschelstunde abbrechen, denn es wird Zeit Smarti abzuholen. Große Wiedersehensfreude, wie immer.

Irgendwer kommt nachmittags auf die blöde Idee rauszugehen. Keine 10 Minuten später, regnet es „wie Spaghetti“ (Zitat Smarti). Smarti will trotzdem eine Runde mit dem Laufrad drehen.

Das Wetter verarscht uns ziemlich, denn kaum haben wir daheim die nassen Klamotten ausgezogen, scheint wieder die Sonne. Naja, immerhin mal frische Luft geschnappt heute. Und es ist auch ganz schön, mal wieder vom Kind „bekocht“ zu werden.

Irgendwann ist es dann auch Zeit fürs richtige Abendbrot. Snackteller sind hier momentan sehr beliebt und mir kommt es ganz gelegen, dass es so schön einfach geht heute.

Mit dem Einschlafen hab ich heut mal wieder Glück, denn um kurz nach 19 Uhr kann ich mich tatsächlich schon beim letzten Kind aus dem Zimmer schleichen.

Aber da war doch noch was mit einem Experiment, nicht wahr?

Jetzt brauch ich nur noch ein passendes Nähprojekt dafür. Habt ihr Ideen für mich?

Nur dieser eine Moment – von Vorurteilen statt Verständnis

Es ist Montag Nachmittag. Das Baby schreit im Kinderwagen und ich bin sichtbar genervt. Noch einige Meter hoffe ich irgendwie, dass sie doch noch im Wagen einschläft. Vergeblich. Das Schreien wird immer schlimmer. Also bleiben wir vor deinem Fenster stehen. Ich hole lieblos, genervt und fluchend das Baby heraus und stopfe es in die Trage. Nebenbei beschimpfe ich auch noch Smarti, deren gut gemeinte Gesänge und „schhhhhh-schhhhhhh“- Töne zur Beschwichtigungen ihrer kleinen Schwester mir neben dem Geheule gerade den letzten Nerv rauben. Ich bin kurz vorm explodieren, als sich die blöde Trage nicht verschließen lässt, das Baby sich darin hin & her windet und dabei ständig den Schnuller verliert. Deine Blicke und dein Kopfschütteln über mich bemerke ich deshalb gar nicht.Weiterlesen »