Entspannter Morgen mit (T)rotzgöre

Kurz nach der Geburt von Karli gab es bei uns jeden Morgen Dramen, Streit und schlechte Laune beim Thema Anziehen. Noch bevor wir in der Kita angekommen sind, standen Tränen und Geschrei plötzlich auf der Tagesordnung. „Ich will das nicht anziehen. Ich will mich gar nicht anziehen. Ich will den Badeanzug.“ Gefühlt hat sie sich jeden Morgen eine andere Aurede gesucht, um uns zur Weißglut zu bringen. Dabei hatten wir lange vorher geübt, wie das mit dem selbst anziehen funktioniert, denn dadurch haben wir uns einen leichteren Alltag mit zwei Kindern erhofft. Diese Rechnung haben allerdings ohne die Dreijährige gemacht. Nach zwei Wochen war ich völlig fertig, mir graulte es vorm Aufstehen und uns war klar, dass es so nicht weitergehen kann.

Inzwischen sitzen wir morgens wieder fröhlich am Frühstückstisch, gemeinsam und ohne vorangegangene Streiterein. Wie wir dahin zurück gefunden haben und was uns bei unserem morgendlichen Ritual hilft, verrate ich euch.

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5 Minuten Wellness. Oder: Einfache Spielideen, bei denen Mombies mal entspannen können

Kennt ihr diese Nachmittage auch? Nach schlaflosen Nächten habe ich dann oft einen echten Tiefpunkt, kann mich auf nichts konzentrieren und wünsche mir sehnlichst den Mittagschlaf zurück. Als Mama schraubt man ja schnell seine Ansprüche herunter, wenn es um das Thema Wellnes bzw. Entspannung geht. Was früher ein Besuch in der Sauna war, sind bei mir schon 5 Minuten duschen, ohne dass jemand sagt, ich solle was an die Glasscheibe malen.

Doch man wird mit der Zeit ja erfinderisch und so haben wir, vor allem für die besonders müden Tage, ein paar…. nennen wir es mal Entspannungstechniken entwickelt, die uns durch den Tag helfen und nebenbei sogar die Kinder unterhalten.

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Nur dieser eine Moment – von Vorurteilen statt Verständnis

Es ist Montag Nachmittag. Das Baby schreit im Kinderwagen und ich bin sichtbar genervt. Noch einige Meter hoffe ich irgendwie, dass sie doch noch im Wagen einschläft. Vergeblich. Das Schreien wird immer schlimmer. Also bleiben wir vor deinem Fenster stehen. Ich hole lieblos, genervt und fluchend das Baby heraus und stopfe es in die Trage. Nebenbei beschimpfe ich auch noch Smarti, deren gut gemeinte Gesänge und „schhhhhh-schhhhhhh“- Töne zur Beschwichtigungen ihrer kleinen Schwester mir neben dem Geheule gerade den letzten Nerv rauben. Ich bin kurz vorm explodieren, als sich die blöde Trage nicht verschließen lässt, das Baby sich darin hin & her windet und dabei ständig den Schnuller verliert. Deine Blicke und dein Kopfschütteln über mich bemerke ich deshalb gar nicht.Weiterlesen »

Der unsichtbare Freund

„Tinny…. was ist mit dir? Bist du hingefallen? Komm ich tröste dich.“

Da stehe ich bei DM im Gang zwischen dem Klopapier und dem Tierfutter und höre, wie mein Kind hinter mir mit jemandem redet. Als ich mich umdrehe, ist aber niemand bei ihr. Sie hockt auf dem Boden und redet vor sich hin. Tinny. Dieser Name fällt danach auf einmal ständig und ich frage Smarti, wer das denn sei. Sie antwortet mir: „Tinny ist meine Freundin. Ich tu aber nur so, als wenn sie echt ist.“

Da ist sie nun also, die unsichtbare Freundin. Seit ungefähr drei Monaten begleitet Tinny uns jetzt schon durch unseren Alltag. Sie wohnt mal bei uns, mal bei ihren Eltern und manchmal hat sie gar kein zu Hause. Ihr Alter und ihre Fähigkeiten sind wandelbar. Manchmal muss Smarti sich um sie kümmern, ein anderes Mal wird Tinny zur Beschützerin. Sie ist schon oft bei Autounfällen gestorben und kommt doch immer wieder zu uns zurück. Geschehen in unserem Hause „Missgeschicke“, trägt Tinny nicht selten wenigstens eine kleine Mitschuld. Tinny tröstet und wird getröstet. Mit Tinny wird geschimpft (Komischerweise kommen mir die Erklärungen und sogar die Tonlage dann immer sehr bekannt vor.) Weiterlesen »

So baden wir – mit lustigen Gartenfreunden von babyFehn (inkl. Werbung + Verlosung)

Badebilder von meinen Mädchen gehören bei mir zu den absoluten Lieblingsfotos. Darauf sehen sie eigentlich immer zufrieden und entspannt aus. Bei der Smartimaus stehen spielen, Quatsch machen und planschen natürlich im Vordergrund. Die kleine Karli hingegen genießt einfach nur die schwerelosen, entspannten Minuten im Wasser.

Und wie sieht so eine Baby-Badesession genau aus?

Bei uns in der Familie wird seit Jahren der Badetopf von Baby zu Baby umhergereicht. Daher habe ich mir selbst nie die Frage gestellt, ob wir eine Wanne kaufen. Doch auch wenn ich darüber nachdenke, würde ich mich für den Eimer entscheiden, denn er bietet einige Vorteile gegenüber einer Badewanne für Babys.

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25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

Unsere Nerven werden momentan nicht nur vom Baby auf Trapp gehalten. Nein, auch die Smarti sorgt mit ihren Launen täglich aufs Neue für Kopfschütteln. Da fällt es nicht schwer, mal eben nebenbei 25 gute Gründe für einen Trotzanfall aufzuschreiben. Susanne vom Blog Hallo liebe Wolke hat bereits weit über 1000 Gründe von anderen Eltern erhalten. Für meine gesammelten Werke musste ich die Smartimaus sage und schreibe nur EINEN EINZIGEN TAG beobachten.

  1. Ich möchte mich nicht anziehen.
  2. Ich darf nicht den ganzen Tag im Schlafanzug rumlaufen.
  3. Ich will mich alleine anziehen.
  4. Mein Kopf steckt im T-Shirt fest  und nun muss doch jemand helfen.
  5. Mama behauptet, heute sei nicht Ostern.
  6. Ich wollte Müsli zum Frühstück aber Mama hat Brot aufgedeckt.
  7. Mama räumt das Brot wieder weg.
  8. Ich soll alleine meine Schuhe anziehen.
  9. Ich möchte nach dem Kindergarten nicht nach Hause.
  10. Der Wind macht Geräusche in den Bäumen.
  11. Der Wind weht in den Haaren.
  12. Mama hat mich gefragt, ob ich Eis möchte und ich habe im Trotz ausversehen „nein“ gesagt.
  13. Mein Eis ist zu schnell alle.
  14. Es gibt kein zweites Eis.
  15. Mama isst den letzten Haps von ihrem Eis tatsächlich selbst auf.
  16. Das Pferd auf der Koppel hört nicht, wenn ich es rufe.
  17. Das Pferd kommt mir zu nahe.
  18. Es riecht nach Pferdemist.
  19. Ich soll nicht in den Vorgarten pullern.
  20. Ich will alleine Pipi machen gehen.
  21. Der Schlüppi hat sich in der Strumpfhose verheddert und ich bekomme ihn nicht wieder hochgezogen.
  22. Mama hat gesagt, ich soll mich beruhigen und es dann nochmal probieren.
  23. Der Fernseher geht wie immer nach einer Folge Charlie&Lola aus.
  24. Mama erinnnert mich daran, dass quengeln noch nie geholfen hat.
  25. Mama fragt, ob ich müde bin.

So ungefähr würde es wohl aussehen, wenn Smarti bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ mitmachen würde. Habt ihr auch noch gute Beispiele parat? 

Wir sind VIER – unser erster Monat

Was??? Einen Monat lang wohnt das Karlchen nun schon bei uns? Da wird es aber höchste Zeit, dass ich euch mal ein wenig von unseren ersten gemeinsamen Tagen daheim berichte.

Unser Start ins Familienleben zu viert gestaltet sich wirklich holprig und aufgrund unseres Umzugs kann ich heute nicht wirklich davon sprechen, dass es einen Alltag bei uns gibt. Aber was wäre schon ein Bericht von mamAhoi ohne ein wenig Chaos, richtig?Weiterlesen »