CAMPINGKÜCHE: KUCHEN MAL ANDERS!

Einer von uns könnte ja vom Liegestuhl aufstehen und die 300m bis zum Bäcker direkt neben dem Campingplatz laufen. Eigentlich.

Warum haben wir nicht schon viel früher ein Kind bekommen? Dann könnten wir jetzt jemanden nötigen, leckeren Kuchen für uns zu holen. Obwohl… Laufen kann sie ja mittlerweile und sie verschluckt auch keine kleinen Gegenstände wie Geldmünzen (mehr). Ob die französische Bäckersfrau aber weiß, was “Kuke” sein soll und ob das Kind den Weg zu ihr an den drei Spielplätzen und vielen Frischwasserhähnen vorbei findet? Noch unwahrscheinlicher ist, dass “Kuke” bei uns ankommt, für den schon kaum denkbaren Fall, dass ein Tauschgeschäft mit der Bäckersfrau zustande kommt.

Unsere Pläne zeigen eindeutig, wie unterzuckert wir sind. Kuchen muss her und zwar schnell. 

Ein Kuchen? Aus den paar Zutaten? Ohne Ofen?

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Nein im Urlaub war es nicht so heiß, dass man den auf der Motorhaube backen konnte. Dank unserem geliebten Bulli-Kochbuch mussten wir aber auch unterwegs nicht auf selbst gebackenen Kuchen verzichten. Ich zeig euch, wie wir das gemacht haben.

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Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 1/4 Tasse Mehl (ich nehme immer etwas mehr)
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1 1/2 Esslöffel Kakao (zum backen)
  • 1 Ei
  • optional Vanillearoma

weitere Utensilien:

  • Pfanne mit Deckel
  • Gaskocher
  • Schneebesen

Zunächst müsst ihr die Butter schmelzen und den Kocher danach auf niedrige Flamme stellen. Nun könnt ihr das Mehl, den Zucker sowie den Kakao hinzufügen und verrühren. Zuletzt vorsichtig das Ei unterrühren.

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Die Temperatur des Kochers wird nun wieder erhöht und der Teig unter verschlossenem Deckel ca. 10 Min gebacken. Wer eine zweite Platte zur Verfügung hat, kann in der Zwischenzeit schonmal das Kaffeewasser aufsetzen.

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Mein Mamahoi-Geheimtipp? Bei zwei Erwachsenen mit dramatisch niedrigem Blutzuckerspiegel hilft nur die doppelte Menge.

PS: Für alle NICHT-Camper, die trotzdem bis zum bitteren süßen Ende gelesen haben: der Kuchen schmeckt vom heimische Herd genauso gut.